August 19, 2007
Am Samstag war dann endlich mal wieder richtig Zeit ohne irgendwelchen übermäßigen Streß mit Angie was zu machen. Erstmal ausschlafen, was sehr wichtig war.
Danach ging es um 11:00 Uhr zum PTC, da Whinny neue Kontaktlinsen brauchte – die alten waren kaputt.
Um 14:30 ging es für Angie zu Dunia Susan, Schule. Gegen 16:00 Uhr ging es dann nach Hause.
Dort kam dann Om Andre um mit mir und Angie auf den Fischmarkt zu fahren, da war es gegen 18:30. Und dann waren wir 2 Stunden auf den Fischmarkt, ich habe einige Fische gekauft – und auch lustige Erlebnisse gehabt („3 Fishes for onetausend rupiahs“ – er meinte natürlich zehntausend, aber der Unterschied zwischen one und ten ist im noch nicht so klar
). Schmetterlingsbuntbarsch, das Paar für 10,000 Rp. Starker Preis. 6 Dornaugen für 10,000 Rp. Ein Kampffisch für 5,000 Rp. Und noch 5 Apfelschnecken für 10,000 Rp. Und noch angeblich 20 Platys (damit in bestimmten Wassergefässen Fische drinnen sind und sich keine nervenden Mücken vermehren können) 10,000 Rp (aber wie wir vorhin rausgefunden haben waren es 46). Okay – alles in allen war das ein netter Abend. Und Angie war absolut begeistert und möchte das sofort wieder machen.
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Verfasst von katschi
August 19, 2007
Indonesischer Unabhängigkeitstag, dieses Jahr der 62te. Was wird da gemacht? Man zeigt wieder gute indonesische Planung
(oh gott, ich hoffe nur meine Ironie wird auch verstanden). Man weckt die Leute kurz nach 8:00 Uhr um die Kostüme für den Karnevalsumzug reinzureichen, für den das Schmicken um 11:00 Uhr beginnt. Jeder, der in Indonesien ein wenig gelebt hat und die Augen offenn gehabt wird nun folgendes Problem erkennen: Freitag, Termin um 11:00 Uhr => entweder jemanden einen verarschen oder jemand hat mal wieder nicht mitgedacht. Freitag ist ab 11:30 Jumatan angesagt – das Freitagsgebet. Da geht nichts mehr, da geht auf keinen Behörden irgendwas wirklich voran! Und so war es dann: der Umzug startete erst gegen 14:00 Uhr und endete gegen 15:00 Uhr. Für mich war das gut, da ich die Zeit für einige Toilettenaufenthalte (ja, mein Magen abermals) genutzt habe und mich auch mal richtig aufs Ohr gelegt habe. Mir tat das gut
Angie war begeistert vom Umzug. Und: Whinny hat sich zweimal Sorgen um Angie machen müssen, als Angie plötzlich weg war (beim ersten Mal ist sie mit Rini mitgegangen, beim anderen Mal mit einer Nachbarin zum Anfangspunkt des Umzuges zurück). Vielleicht ein heilender Schock? Glaube ich weniger, leider.
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Verfasst von katschi
August 19, 2007
Nach lingville ging es nach Hause. Der Verkehr war doch stärker als ich gedacht hatte. Aber okay. Als ich auf den Weg nach Hause war, wurde noch seitens des RT’s gesprochen. Die Versammlung fand dieses Mal vor seinem Haus statt. Tja, da hat er sich mal wieder nicht zurückgehalten und ganz typisch Politiker drauflosgesprochen. Beginn sollte kurz vor 19:00 Uhr sein und gegen 21:00 Uhr war noch immer alles in Gange. Gut. Aber für mich erst mal nach hause. Bei anschließenden Essen, Karaoke, Quatschen, etc. musste ich dann wieder dabei sein. Nur: mein Magen hat mir schonwieder Probleme bereitet, weswegen ich auf das Essen verzichtet habe, dafür einige Photos gemacht habe.
Angie hat da auch ewig mit ausgehalten. Ety war auch dabei. Für Angie war gegen 1:00 Uhr Schluß, da ist sie eingeschlafen und musste nach oben getragen werden. Ety war da schon längst im Bett und hat geschlafen. Ich kam dann kurz nach 2:00 Uhr und bin gleich eingschlafen, Whinny erst nach 4:00 Uhr (ist halt nicht gerade günstig wenn man sich mehr als 10 Tassen Kaffee – nein nicht von mir gemacht! – reinschüttet
).
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Verfasst von katschi
August 19, 2007
Am Donnerstag nachmittag wurde Ety aus dem Krankenhaus entlassen. Ety’s Wunde ist wieder angeschwollen, aber das ist ja nach jeder Behandlung so. Bin gespannt wie es in einem Monat aussieht.
Also zusätzliche Aufgabe hat uns die Familie nun mit der Tatsache überascht, daß die Mutter im 5. Monat schwanger ist (und man da vielleicht ein Bäuchlein erkennen kann aber auch nicht mehr). Also werden wir noch versuchen nun im September Ety nach Surabaya zu holen, dann erst wieder Ende Oktober und wenn dann noch möglich im November. Dann erst wieder Ende Januar 2008. Wobei dann eigentlich nur noch Check-Up-Untersuchungen anstehen sollten. Also: mal sehen.
Noch kurz zu Ety: die Ärzte haben dieses Mal endlich das Auge rechts gesehen, da vor der Operation die Anschwellungen soweit zurückgegangen sind, daß man das Weiß des Auges erahnen konnte. Nun muss man sehen – und hoffentlich kann man dies bereits im September, inwieweit das Auge beschädigt worden ist durch die Erkrankungen.
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Verfasst von katschi
August 19, 2007
So – am Mittwoch früh gegen 7:30 Uhr wurde ich von Mbak Uud von CEL abgeholt. Es ging heute zur Elementary (Grundschule) School SD Muhammadiyah 4 Pucang in Surabaya. Und die Veranstaltung ging von 8:00 Uhr bis 11:00Uhr vormittags. Was war meine Aufgabe? Spiele mit den Kids zu machen, Werbematerial von CEL an die KIDS und deren Eltern zu bringen und dann an einer LOMBA-Veranstaltung der Schule teilzunehmen. Und über diese Aktivität gab es dann am Donnerstag auf J-TV (lokales TV für Ostjava) und TransTV (einer der besten TV-Sender in Indonesien) je einen Beitrag, wo ich laut Aussagen einiger Zuschauer auch klar und deutlich zu sehen gewesen bin. Na gut. Da auch einige schreibende Journalisten anwesend gewesen sind, wurde auch einige Interviews mit mir geführt. Es gab am Donnerstag Artikel, teilweise mit Photos in folgenden Zeitungen:
- JawaPos (im Metropolis-Teil, Seite 29)
- Radar Metro, Radar Surabaya (Seite 10)
- Surabaya Pagi (Seite 10)
- Surya (Seite 21)
- Seputar Surabaya (Seite 14)
Bei Gelegenheit werde ich die Berichte mal einscannen und zum Lesen zur Verfügung stellen.
Ein Spiel an dem ich teilnehmen durfte war Sackhüpfen. Kennt jeder – oder? Nur: beim ersten Mal war der Sack einfach um einige Nummern für mich zu klein: ich konnte die Knie nicht anwinkeln und war so eben sehr langsam unterwegs. Auf meiner Kritik reagierte man und organisierte recht schnell einen Sack, der die richtige Größe hat – und schon ging es ab. Der Sieger dieses Durchganges war dann ich. Ohne mich da viel anzustrengen.
Danach ging es dann ins Büro des Schulleiters, unter Gefolge von zunächst einigen Journalisten – und ja richtig: blablabla. Und dann standen ganz plötzlich unzählige Schüler Schlange. Die wollten alle von mir ein Autogramm mit einer Widmung. OOOPS – und das bei meiner Handschrift! Mbak Uud meinte später, als wir endlich im Taxi waren (für 15 Meter von Hausausgang über den Schulhof bis zur Straße haben wir 30 Minuten gebraucht, da ich ständig angehalten worden bin und sich Horden von Kids um uns scharrten um noch Autogramme zu bekommen), daß ich heute weit mehr als 100 Autogramme gegeben habe und so mit Sicherheit bald zu einem Celebrity werden werde.
hahahaha.
Im großen Ganzen hat das ganze wirklich recht viel Spaß gemacht, war super.
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Verfasst von katschi
August 19, 2007
Ety kommt zur nächsten Behandlung nach Surabaya. Der FLug war dieses Mal, trotz Sonntag, sehr günstig. Preise werden immer mehr und mehr einfach unverständlich, wie das hier in Indonesien funktioniert, wissen die Indonesier selbst nicht so recht.
Also, nachmittags zum Flughafen (Adam Air hat den Flug mal wieder um eine Stunde verschoben
). Und Adam Air hat auch wiedermal Probleme gemacht, dass man nachweisen muss, daß Ety Transportfähig ist, und das obwohl eine Bestätigung eines Arztes vorliegt. Scheißfluggesellschaft. Adam Air zum vergessen? Ja, offenbar.
Vom Flughafen aus sind wird dann mal ins CITO (City of Tomorrow – ein neue MALL, wo es einige rechtliche Probleme gibt) um ein paar Sachen einzukaufen (Getränke, Windeln für Ety waren aus ). CITO – ich finde es einen großen Skandal, daß man so was überhaupt bauen durfte. Die Auffahrt zu den Parkplätzen: ca 200Meter geht es fast nur kerzengerade aufwärts, und das schon steil. Und Abfahrt ist auch so. Ohne das ein Schutz von seitlichen Reinregen gegeben ist. Ich halte das für absolut gefährlich, da muss nur mal bei einem die Bremsen versagen und schon geht es ab. Da indonesischer Autofahrer (besonders mit den Kennzeichen W und B) sowieso kaum richtig beim Fahren mitdenken und ich befürchte auch beim Hochfahren einfach zu dicht auffahren werden sind da Unfälle richtig vorprogrammiert. Und: die Abfahrt: kerzengerade nach unten auf die Hauptstrasse. Also wenn da mal die Bremsen ausfallen, dann ist was los. Das ist die A. Yani, die Hauptverkehrsstrasse schlechthin in Surabaya – da ist immer Verkehr. Also: bei Bremsversagen wird es einen richtigen heftigen Unfall mit einigen Fahrzeugen und auch einigen Verletzten, vielleicht Tode geben. Das ganze ist ganz klar, wenn man da mal dort war. GUt zu lesen, daß jetzt auch ein paar Parlamentsabgeordnete sich solche Gedanken gemacht haben und dies auch öffentlich gemacht haben! Wie dieses Gebäude so gebaut werden konnte? Naja – offenbar wurden hier die richtigen Stellen geschmirrt. Nur: ein Architekt, der sowas kopfloses hinstellt, da sollte man durchaus auch mal nach einem Berufsverbot nachdenken. Und klar: die Polizeibehörde, die hier die Freigabe gegeben hat, da gehören auch mal ein paar Köpfe richtig gewaschen, in der Stadtverwaltung gilt selbiges. Ich finde das ganze einen riesigen Skandal.
Ety und Angie waren wären der Einkaufstour sehr, sehr aktiv. – und laut!
Am Abend ging es noch kurz auf den Nachtmarkt und dann nach Hause. Zu der freudigen Überaschung standen da die Tante mit Kind und Enkel vor der Haustür um bei den Arbeiten für Angies Geburtstag am nächsten Tag zur Verfügung zu stehen. Super. Ety: es gab kein bezahlbares Hotelzimmer, alle waren voll (ursprünglich war ja Ankunft am Montag geplant, von daher kam dieses kurzfristige Ticket überaschend). Also haben die bei uns auch übernachtet. Kein Platz für mich – okay: Matraze genommen und ins Office und dort eben geschlafen. Kein Problem.
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Verfasst von katschi